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SDW-Kreisverband Oberrheinische Waldfreunde

Kontakdaten:

Vorsitzender:

Prof. Robert Mürb

Andersen-Straße 7
76199 Karlsruhe

Telefon: 0721 / 884728
Telefax: 0721 / 882563
E-Mail: robert.muerb[at]web.de


Aktuelles aus dem Kreisverband:

Tag des Baumes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Basteln mit Naturmaterialien zu Ostern, im Herbst und im Advent

An diesen Tagen können Familien mit Naturmaterialien kreativ werden und nach Herzenslust basteln. Auch die Holzwerkstatt ist zum freien Schnitzen geöffnet. Kulinarische Köstlichkeiten gibt es im Wald-Café.

Infos:

Sa. 12.10.2019 und Sa. 23.11.2019 jeweils von 11:00 – 17:00 Uhr

Ort: Waldklassenzimmer (am Kanalweg zwischen Linkenheimer und Grabener Allee, 76131 Karlsruhe)

Kosten: 5 Euro/Familie 

Alter: Familien

Anmeldung: nicht erforderlich


Wald vor der Haustür – Exkursionen zu verschiedenen Wäldern rund um Karlsruhe

Besondere Baumarten, ökologische Besonderheiten, Auswirkungen des Klimawandels, Arbeiten der Forstleute … – bei den Exkursionen zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch Wälder in der Nähe verschiedener Karlsruher Stadtteile werden ganz unterschiedliche Aspekte rund um den Wald angesprochen.

Infos:

Termine: immer freitags zwischen 16:30 – 18:30 Uhr, genaue Termine siehe www.waldpaedagogik-karlsruhe.de

Ort: verschiedene Waldgebiete; Treffpunkte werden bei der Anmeldung bekanntgegeben

Kosten: keine

Alter: Erwachsene Anmeldung: telefonisch 0721-133 7354 oder waldpaedagogik@fa.karlsruhe.de


Die Waldpädagogik im städtischen Forstamt Karlsruhe, die unter anderem von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald als Projektträger unterstützt wird, bietet 2019 unter dem Motto „Stadt-Wald-Mensch“ zahlreiche weitere Veranstaltungen für Kinder, Familien und Erwachsene an z. B. den Tag des sauberen Waldes im Rahmen der Dreckweg-Wochen. Das ausführliche Programm finden Sie unter www.waldpaedagogik-karlsruhe.de oder in der Tagespresse.


Aktivitäten des Kreisverbandes im Jahr 2018:

Aktion Dickster Baum und Baum des Jahres 2018

Zusammen mit dem städtischen Forstamt Karlsruhe haben die Waldfreunde die Bevölkerung aufgefordert, den dicksten Baum im Karlsruher Wald zu finden. Bei einer Presseveranstaltung zum Internationalen Tag des Waldes wurde am 19.03.2018 eine Stieleiche in der Nähe des Grötzinger Baggersees mit einem Stammumfang von mehr als 6 Metern zum „König Dickbaum“ gekürt. Forstdezernent Klaus Stapf übergab den Gewinnern einen Preis. Glücklicherweise werden in den Karlsruher Wäldern viele alte Bäume erhalten. Nur einen Tag später, am 20.03.2018 fand auf Initiative der Waldfreunde die traditionelle Pflanzaktion zum Tag des Baumes mit dem Baum des Jahres statt. Zusammen mit dem Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe wurden drei große Esskastanienbäume gepflanzt. Viele Kinder der Südendschule beteiligten sich aktiv und gestalteten die Pflanzaktion in wunderbarer und kreativer Weise mit Liedern und Gedichten. Der Bürgerverein Südweststadt unterstützte die Baumpflanzaktion, bei der zahlreiche Stadträtinnen und Stadträten vertreten waren.

Aktivitäten und Stellungnahmen

Auch das Jahr 2018 war geprägt von zahlreichen Aktivitäten und Stellungnahmen im Rahmen laufender Projekte. Weiterhin waren die Waldfreunde eingebunden in den Abschluss der Forsteinrichtungserneuerung im Staats- und Stadtwald auf Karlsruher Gemarkung. Als sehr positiv bewerten wir die Beteiligung von interessierten Verbänden an diesem umfassenden Planwerk für den Wald. Weiter wurde die Waldpädagogik Karlsruhe als Gemeinschaftsprojekt von Stadt- und Landkreis Karlsruhe, ForstBW und der SDW unterstützt. Im Folgenden sind die wichtigsten Aktivitäten im Überblick zusammengefasst: Beteiligungen als Träger öffentlicher Belange:

• Geplanter Retentionsraum Bellenkopf/Rappenwört  im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms (IRP): Die Waldfreunde kämpfen weiterhin vor allem gegen die Höherlegung einer Erschließungsstraße (Hermann-Schneider-Allee) um 2,10 Meter, gegen den Bau einer bis zu 4 m hohen und 1400 m langen Spundwand im Rheinauenwald und für einen möglichst flächenschonenden Bau der Hochwasserdämme um enorme Eingriffe in Natur, Wälder und Landschaft zu minimieren. Im zweitägigen Nacherörterungstermin Anfang November haben die Waldfreunde wiederholt ihre Einwände vorgebracht.

• Planung zweite Rheinbrücke: Weiterhin sprechen wir uns mit den übrigen Umweltverbänden gegen die aktuelle Planung einer zweiten Rheinbrücke aus.

• Sanierung Retentionsraum Oberfüllbruch: In einem zusammenhängenden Waldgebiet soll der vorhandene Retentionsraum saniert werden. Es drohen massive Eingriffe in den Wald- und Baumbestand. Die Waldfreunde sind im Projektbegleitkreis des Regierungspräsidiums vertreten um frühzeitig die Belange des Waldes zu vertreten.

• Stellungnahme zum Landschaftsrahmenplan-Entwurf des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein

Waldpädagogik Karlsruhe

Die Waldfreunde beglückwünschten alle Akteure in der Waldpädagogik für die erfolgreiche und sehr engagierte Arbeit. 2018 war erneut ein Rekordjahr mit mehr als 800 Veranstaltungen! Der Vorsitzende bedankte sich in seinem Weihnachtsgruß für diese Arbeit. Die Waldpädagogik ist zentraler Bestandteil des Karlsruher Netzwerks für Natur- und Umweltbildung.

Forstneuorganisation

Die Auswirkungen der geplanten Forstneuorganisation zum 1. Januar 2020 als Folge des Kartellrechtsverfahrens und vor allem der politischen Zielformulierung im Koalitionsvertrag werden von den Waldfreunden weiterhin aus Karlsruher Sicht ausschließlich negativ beurteilt. Die Trennung der Bewirtschaftung von Staats- und Stadtwald führt zu unübersichtlichen Mehrfachzuständigkeiten auf der gleichen Fläche, zu Mehraufwand und im Staatswald zu einer größeren Distanz zum Bürger. Zusammen mit anderen Verbänden, allen voran sämtliche 25 Karlsruher Bürgervereine haben wir uns schriftlich an den zuständigen Fachminister, die Landtagsabgeordneten und andere Adressaten gewandt, die negativen Auswirkungen für die Karlsruher Bürgerschaft und ihre Wälder aufgezeigt und uns für eine angepasste Karlsruher Lösung ausgesprochen. In einer von der CDU-Gemeinderatsfraktion angeregten und durchgeführten Expertenrunde konnten wir gegenüber CDU-Landtagsabgeordneten auch persönlich unsere Bedenken und Forderungen vorstellen. Die Landesregierung will sich vor der Verabschiedung des Gesetzes zur Forstneuorganisation nicht weiter festlegen. Etwas Hoffnung gibt die Zusage aus der CDU-Gesprächsrunde, dass man nach der Verabschiedung des Gesetzes Möglichkeiten suchen werde. Eigentlich sollten sich die Forstleute nach dem extremen Trockensommer 2018 um den Wald und seinen klimagerechten Umbau widmen als sich mit Organisationsfragen zu beschäftigen, die rein politisch motiviert sind und keine fachliche Motivation erkennen lassen. Nach dem das Verfahren gegen das Bundeskartellamt durch das Land gewonnen wurde, wäre eine so weitgehende Aufteilung der Forstorganisation nicht erforderlich. Erfreulich ist die angekündigte Verstärkung der Waldpädagogik. Es gibt dafür allerdings keine zusätzlichen Ressourcen, sondern es werden lediglich Mittel und Personal umgeschichtet. Vermutlich wird dies dann an anderer Stelle fehlen.

Weitere Aktivitäten:

• Teilnahme und Mitwirkung im Kreisumweltforum des Landkreises Karlsruhe

• Teilnahme und Mitwirkung an den Arbeitskreisversammlungen des Landesnaturschutzverbandes (LNV)

• Teilnahme und Mitwirkung bei Veranstaltungen im Rahmen des Korridorthemas „Meine grüne Stadt Karlsruhe“ der Stadt Karlsruhe

• Mitveranstalter von zwei Exkursionen auf der Naturradtour Karlsruhe in die westlichen und östlichen Waldgebiete der Stadt

• Teilnahme an Informations- und Abstimmungsgesprächen zum Thema Forstneuorganisation

• Teilnahme an der Vorstellung der Radwegplanung im Wald entlang der L 623

• Gespräche mit dem Landesverband zum Thema Satzung, Datenschutz und Mitgliedschaft Um die Vielzahl der Aktivitäten zu besprechen und zu organisieren, fanden 3 Vorstandssitzungen, die Mitgliederversammlung sowie weitere Themen- und Anlass-bezogene Gespräche statt.