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Deutscher Waldpädagogikpreis

Preisträger 2019: Verein „Bildung, Wald und Garten (BiWaG)“ aus Hagen

11.10.2019 Der Verein „Bildung, Wald und Garten (BiWaG)“ aus Hagen hat mit seinem Spiel „Waldopoly“ den Deutschen Waldpädagogikpreis 2019 gewonnen. Silke Krüger erhielt den Preis und das Preisgeld von 3.000 € aus den Händen von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und der Vizepräsidentin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Marie-Luise Fasse.
Bewerben konnte sich jeder, der waldpädagogische Aktionen  für Jugendliche anbietet - für eine Gruppe, die oft schwierig zu motivieren ist. Unter den mehr als 30 eingesandten Bewerbungen wählte die Jury das Spiel „Waldopoly“ zum Sieger, da es die Auswahlkriterien voll erfüllte. Die Jurymitglieder beurteilen das Projekt als innovativ, komplex und eine ideale Kombination mit Bewegung im Wald. Dazu kommt es ohne  digitale Hilfsmittel aus.
„Es ist bemerkenswert, wie intensiv und kreativ sich die Gewinner, aber auch die weiteren  Wettbewerbsteilnehmer mit den wichtigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes beschäftigt haben. Das Lernen im und über den Wald hilft, den Nachhaltigkeitsgedanken, der aus der Forstwirtschaft stammt, zu verinnerlichen und auf andere Lebensbereiche zu übertragen. Den Gewinnern gratuliere ich ganz herzlich“, so NRW-Umweltministerin Heinen-Esser im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung.

Deutscher Waldpädagogikpreis

„Waldopoly“ ist ein an das bekannte Brettspiel angelehntes Bewegungsspiel. Gespielt wird draußen im Wald. Bis zu 30 Personen ab 11 Jahren können mitmachen. Die Teilnehmenden müssen an den gewürfelten Stationen Aufgaben erledigen. Gezahlt wird mit dem „Waldi“, der eigenen Währung aus Kastanien, Eicheln und anderen Waldfrüchten. Wer hinterher am meisten Wald besitzt, bekommt die „Baumkrone“ verliehen. Erlebnisorientiert wird „ganz nebenbei“ Wissen zu nachhaltiger Waldnutzung vermittelt. Ganz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung geht es um den Aufbau von Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen wie Empathie, Kooperationsfähigkeit oder vorausschauendes Denken. Sile Krüger

„Jugendliche werden aktuell in der Bildungsoffensive der Vereinten Nationen als „Change Agents“, als VertreterInnen des Wandels - bezeichnet. Ziel ist es, sie dafür zu motivieren und sie zu befähigen, sich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Dazu wollen wir mit der Ausschreibung des Deutschen Waldpädagogikpreises beitragen“ erklärte Marie-Luise Fasse während der Feierstunde


Waldpädagogikpreis 2020

 

Jahresthema: Wald und Gesundheit

Der Deutsche Waldpädagogikpreis wird wieder im Jahr 2020 vergeben. Einzelheiten zum Thema werden rechtzeitig unter: www.deutscher-waldpaedagogikpreis.de veröffentlicht. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2020

Machen Sie mit!

Mit dem Deutschen Waldpädagogikpreis möchte die SDW Initiativen auszeichnen, die neue Impulse in der integrativen Waldpädagogik setzen. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Das Informationsfaltblatt zum Deutschen Waldpädagogikpreis finden Sie >>hier.

 

Ziel und Kriterium:

Die SDW hat sich vor über 70 Jahren den Schutz des Waldes und die Waldbildung zur vordringlichen Aufgabe gemacht. Auch heute gehören beide zu den drängenden Themen unserer Zeit. Denn die Naturentfremdung unserer Gesellschaft, vor allem von Kindern und Jugendlichen, nimmt immer weiter zu. Damit einher geht der Verlust an Wissen um die Bedeutung des Waldes als Lebensgrundlage und als Lebensraum, aber auch die einfache Kenntnis von Pflanzen und Tieren.

Viele Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen engagieren sich tatkräftig in der Waldpädagogik, beschreiten also einen Weg, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dieses Engagement wollen wir mit dem "Deutschen Waldpädagogikpreis" unterstützen, bekannt machen und Anreize für weitere Initiativen und Innovationen in der Waldpädagogik schaffen.

 

Zielgruppen:

  • Einzelpersonen
  • Gruppen, z.B. Kindergärten, Schulklassen, Arbeitskreise, Initiativen, Vereine
  • Einrichtungen, Trägerorganisationen
  • Städte und Gemeinden

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Parteien und Parteiausschüsse.

 

Bewerbungskriterien:

  • Es soll die 4. Waldfunktion (Bildung) besonders betont sein
  • Innovationscharakter und Aktualität der Maßnahme
  • Ideenreichtum und Vorbildfunktion
  • das Projekt ist langfristig angelegt
  • die Aspekte der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) werden berücksichtigt
  • Berücksichtigung des Jahresthemas

 

Bewerbungsunterlagen:

Ihre Unterlagen sollten einen Umfang von max. 10 Seiten nicht übersteigen. Wir bitten Sie, darin Ihre waldpädagogische Initiative bzw. Maßnahme vorzustellen und Ihre Methoden zu erläutern.

Wir können leider nur Bewerbungen berücksichtigen, die zusammen mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen eingereicht werden. Hierauf finden Sie auch weitere Angaben zum Umfang der Bewerbung und den von uns benötigten Angaben.

 

Anmeldeformular:

Das Anmeldeformular zur Teilnahme am "Deutschen Waldpädagogikpreis" finden Sie hier zum Herunterladen. Je nach Internetbrowser können Sie es online ausfüllen und speichern oder ausdrucken und händisch ausfüllen.

 

Einsendefrist und Kontakt:

Ihren Beitrag senden Sie bitte bis zum 31. August 2020 an den Bundesverband der SDW:

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.
Kennwort: "Deutscher Waldpädagogikpreis"

Dechenstraße 8
53115 Bonn

Tel.: 0228-9459830
E-Mail: info[at]sdw.de


Initiatorin:

Trägerin des Deutschen Waldpädagogikpreises ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), die sich seit vielen Jahren der Waldpädagogik verpflichtet sieht. Als Naturschutzverband engagiert sie sich darüber hinaus für den Schutz des Waldes und den Erhalt der Natur.