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Deutscher Waldpädagogikpreis

Preisträger 2016: Biologische Station Oberberg

Nach Ansicht der Jury wurde das diesjährige Schwerpunktthema "Inklusion" von der Biologischen Station Oberberg (BSO) gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, den Behinderten Werkstätten Oberberg (BWO) am besten umgesetzt. Menschen mit Behinderung sind in diesem Projekt nicht nur eine Zielgruppe, sondern arbeiten aktiv mit – und zwar als qualifizierte Multiplikatoren in Form von sogenannten Umweltassistenten. Dieser wirklich innovative Ansatz hebt die Preisträger aus den anderen Bewerbern heraus. Nach der Teilnahme an einer Fortbildung "Lebensnetz Wald", gefördert durch das LVR-Netzwerk "Landschaftliche Kulturpflege", begleiten die Umweltassistenten jeweils zu zweit Gruppen von Senioren aus der Tagesbetreuung und Schulklassen von Förderschulen und bringen Ihnen die Wunderwelt des Waldes näher. Die offene und hilfsbereite Art der Umweltassistenten kommt bei Menschen mit Behinderung besonders gut an. Sie vermitteln die Themen in anschaulicher Art und Weise, so dass es für die Zuhörer gut verständlich ist.

Foto Gewinner Waldpädagogigpreis 2016


Waldpädagogikpreis 2017

 

Jahresthema: Wald und Klima

Was hat unser Wald in Deutschland mit dem globalen Klimawandel zu tun? Wie können die Zusammenhänge zwischen Wald und Klima für Kinder und Jugendliche anschaulich dargestellt und vermittelt werden?

Für den Deutschen Waldpädagogikpreis 2017 suchen wir gelungene Beispiele mit praxisbezogenen Methoden und Ideen mit denen Kinder und Jugendliche zum Themenfeld Wald und Klima interessiert und motiviert werden können. Wenn Sie in Ihrer Einrichtung oder Schule erfolgreich Wald/Klima-Aktionen, -Projekttage, -Lernzirkel oder ähnliches für diese Zielgruppen anbieten, bewerben Sie sich. Wir sind sehr interessiert daran, wie es Ihnen gelingt, die interessanten Zusammenhänge zwischen Wald und Klima zu vermitteln und gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Erlernten neue Handlungsstrategien für die Zukunft abzuleiten.

Ihr Projekt sollte sich durch Ideenreichtum und Vorbildcharakter auszeichnen und einen hohen Innovationsgrad aufweisen. Am besten ist es auf Langfristigkeit angelegt und berücksichtigt in besonderem Maße das Thema Wald und die Anforderungen der BNE.

 

Machen Sie mit!

Mit dem Deutschen Waldpädagogikpreis möchte die SDW Initiativen auszeichnen, die neue Impulse in der integrativen Waldpädagogik setzen. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Informationsfaltblatt zum Deutschen Waldpädagogikpreis finden Sie >>hier.

 

Ziel und Kriterium:

Die SDW hat sich vor über 60 Jahren den Schutz des Waldes und die Waldbildung zur vordringlichen Aufgabe gemacht. Auch heute gehören beide zu den drängenden Themen unserer Zeit. Denn die Naturentfremdung unserer Gesellschaft, vor allem von Kindern und Jugendlichen, nimmt immer weiter zu. Damit einher geht der Verlust an Wissen um die Bedeutung des Waldes als Lebensgrundlage und als Lebensraum, aber auch die einfache Kenntnis von Pflanzen und Tieren.

Viele Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen engagieren sich tatkräftig in der Waldpädagogik, beschreiten also einen Weg, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dieses Engagement wollen wir mit dem "Deutschen Waldpädagogikpreis" unterstützen, bekannt machen und Anreize für weitere Initiativen und Innovationen in der Waldpädagogik schaffen.

 

Zielgruppen:

  • Einzelpersonen
  • Gruppen, z.B. Kindergärten, Schulklassen, Arbeitskreise, Initiativen, Vereine
  • Einrichtungen, Trägerorganisationen
  • Städte und Gemeinden

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Parteien und Parteiausschüsse.

 

Jahresthema:

Wald und Klima

 

Bewerbungskriterien:

  • deutlicher Bezug zum Thema Wald
  • Innovationscharakter und Aktualität der Maßnahme
  • Ideenreichtum und Vorbildfunktion
  • das Projekt ist langfristig angelegt
  • die Aspekte der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ werden berücksichtigt
  • Berücksichtigung des Jahresthemas

 

Bewerbungsunterlagen:

Ihre Unterlagen sollten einen Umfang von max. 10 Seiten nicht übersteigen. Wir bitten Sie, darin Ihre waldpädagogische Initiative bzw. Maßnahme vorzustellen und Ihre Methoden zu erläutern.

Wir können leider nur Bewerbungen berücksichtigen, die zusammen mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen eingereicht werden. Hierauf finden Sie auch weitere Angaben zum Umfang der Bewerbung und den von uns benötigten Angaben.

 

Anmeldeformular:

Das Anmeldeformular zur Teilnahme am "Deutschen Waldpädagogikpreis" finden Sie >>hier zum Herunterladen. Je nach Internetbrowser können Sie es online ausfüllen und speichern oder ausdrucken und händisch ausfüllen.

 

Einsendefrist und Kontakt:

Ihren Beitrag senden Sie bitte bis zum 30. November 2016 an den Bundesverband der SDW:

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.
Kennwort: "Deutscher Waldpädagogikpreis"

Dechenstraße 8
53115 Bonn

Tel.: 0228-9459830
E-Mail: info[at]sdw.de


Initiatoren:

Trägerin des Deutschen Waldpädagogikpreises ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), die sich seit vielen Jahren der Waldpädagogik verpflichtet sieht. Als Naturschutzverband engagiert sie sich darüber hinaus für den Schutz des Waldes und den Erhalt der Natur.

Unser Partner ist die Evonik Industries AG; eines der weltweit führenden Spezialchemieunternehmen. Verantwortliches Handeln und ökonomischer Erfolg schließen sich für Evonik nicht aus, sondern bedingen sich gegenseitig. Das Spezialchemieunternehmen leistet mit seinen Produkten und Lösungen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, sei es für gesunde Ernährung, Gesundheit, erneuerbare Energien sowie den effizienten Einsatz von Rohstoffen. Für ein Projekt, das bei der Wiederaufforstung von Arganbäumen in Marokko helfen kann, erhielt Evonik den Responsible-Care-Award des europäischen Chemieverbandes.

Weitere Informationen zu Evonik Industries finden sie unter www.evonik.de.